14.08.2017

Ab sofort verfügbar: WEISS startet Verkauf der weiterentwickelten Rundtisch-Reihen TC/NC

   

Seit diesem August sind die weiterentwickelten Rundtische der Reihen TC und NC erhältlich. Die neuen Modelle bieten bei gleichen Außenmaßen eine deutlich vergrößerte Mittenöffnung für die Durchführung von Kabeln und Schläuchen und erleichtern das Anlagen-Design. Mit passender WEISS-Steuerung kann sogar die Zykluszeit der TC-Reihe weiter verkürzt werden.

 

Größere Mittenöffnung. Clevere Kabelführung.

Die Mittenöffnung der weiterentwickelten TC/NC-Reihe ist so dimensioniert, dass mehrere Kabel oder Schläuche direkt durch den Tisch nach unten geführt werden können. Ein Riesenvorteil für das Applikationsdesign. Selbst für Wellen oder Stative – z.B. für Beleuchtung oder Kameras – ist ausreichend Platz.

Noch praktischer wird es, wenn man sich die modifizierte Gehäuseform genauer anschaut. Sie hat eine zusätzliche Seitenöffnung erhalten. Alternativ zur Mitte können Kabel und Schläuche jetzt auch seitlich aus dem Gehäuse geführt werden. Eine Bohrung durch die Grundplatte, auf der der Tisch fixiert ist, kann dadurch entfallen.


Neue Möglichkeiten – unveränderte Anschlussmaße

Die TC/NC-Reihe ist in unzähligen Anlagen verbaut. Bei etlichen Automationsapplikationen gilt sie als Quasi-Standard und wird immer wieder in die bestehende Konstruktionsumgebung eingesetzt. Die weiterentwickelte TC/NC-Rundtischreihe wurde daher so konstruiert, dass alle Schnittstellen und Außenmaße komplett mit den Vorgängermodellen identisch sind. Der Anwender hat den großen Vorteil, dass der Einsatz weiterhin in seine Umgebung ohne Anpassungen möglich ist.

Verkürzte Zykluszeiten dank intelligenter Steuerung

Mit der EF2-Steuerung, die WEISS passend zu seinen elektromechanischen Rundschalttischen anbietet, profitiert der Anwender gleich doppelt: Denn mit ihr reduziert sich der Verschleiß und Wartungsaufwand. Daher gibt WEISS mit der EF2 eine 4-jährige Gewährleistung auf den Tisch.

Doch das Beste ist ein neues Softwarefeature der EF2, das gemeinsam mit dem Anbau eines zusätzlichen Drehgebers an den Tisch, eine deutliche Reduzierung der Gesamtzykluszeit ermöglicht. In der Vergangenheit mussten Zuführ- oder Handlingsysteme warten, bis das Endschaltersignal den Stillstand des Drehtellers anzeigte, ehe sie sich in Bewegung setzen konnten. Nun kann die EF2 unter Auswertung des Gebersignals die Bewegungen synchronisieren und damit das Handling schon starten, obwohl der Drehteller sich noch bewegt.

Schöner Nebeneffekt: Die übergeordnete Master-SPS erkennt zu jeder Zeit die Position der einzelnen Stationen. Nach einem „Not-Aus“ etwa kann der Produktionsprozess direkt wieder aufgenommen werden und das zeitraubende manuelle Leerfahren entfällt. Bisher mussten Anwender hierfür eine zusätzliche Sensorik in Eigenregie nachrüsten.

Neue Servomotoren mit Absolutwertgeber

Für die NC-Reihe erübrigt sich der Einsatz der EF2. Denn der frei programmierbare Tisch ist mit Servomotoren ausgestattet und kann stattdessen optional mit passendem Verstärker geordert werden. Dann lässt er sich mittels WEISS-eigener Software schnell und einfach in Betrieb nehmen und äußerst komfortabel parametrieren. Für die weiterentwickelte NC-Reihe kommt eine neue Generation von Servomotoren zum Einsatz, die mit Absolutwertgebern ausgestattet sind. Dies macht den Betrieb ohne zusätzlichen Drehgeber auf der Kurve möglich.


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