09.10.2018

Hybrides Transfersystem für mehr Output und Flexibilität

   

Ob Kurvenantrieb, Direktantrieb, frei programmierbare Umlenkung oder Bandstrecke – das aktuell noch in der Entwicklung befindliche Transfersystem LS Hybrid basiert auf dem modularen Baukastenprinzip und erlaubt es, das System noch genauer als bisher möglich an Kundenapplikationsbedürfnisse anzupassen. Je nach Prozessschritt kann so das geeignete Modul mit der passenden Antriebstechnologie für höchste Präzision oder Dynamik eingesetzt werden. Das LS Hybrid lässt sich dabei jederzeit beliebig erweitern und umbauen.


Das neue Transfersystem LS Hybrid von WEISS verspricht eine 20 Prozent höhere Ausbringungsleistung.

Plug & Play - Steckerfertige Lieferung mit Garantie

Das LS Hybrid ist das einzige Subsystem mit Plug-and-Play-Ansatz am Markt. Man bekommt ein komplett verdrahtetes Transportsystem mit prozessfähigen Gestellen, das nur noch eingesteckt werden muss. Dank dieser steckerfertigen Systemlösung wird der Aufwand für Konstruktion, Montage und Inbetriebnahme auf ein Minimum reduziert. Das System durchläuft vor der Auslieferung eine umfangreiche Funktions- und Qualitätsprüfung und lässt sich vor Ort schnell und reibungslos aufbauen und in Betrieb nehmen. Auf Wunsch können vor Auslieferung sogar Kundenprozesszeiten simuliert und somit die Leistungswerte des Gesamtsystems bestätigt werden.

eCAM – Eine Konstruktion mit vielen Vorteilen

Die neu entwickelte eCam verbindet die klassische Zylinderkurve mit einem Servomotor. Der Bewegungsablauf der Werkstückträger wird nicht mehr ausschließlich durch die Kurvenbahn bestimmt, sondern durch eine Überlagerung der Bewegungsprofile von Kurve und Servomotor.

Höchste Präzision

Mittels Zylinderkurve können die Werkstückträger in einem einzigen Bewegungsvorgang erfasst, transportiert und absolut spielfrei mechanisch verriegelt werden - ohne zusätzliche Arretiereinheit. Durch die direkte Übertragung der Kurvenbewegung auf den Werkstückträger ergibt sich ein deutlich schnellerer Verfahrweg im Vergleich zum herkömmlichen Transportband. Eine exakte Abstimmung zwischen Kurve, Lauffläche und Wagen gewährleistet kurze Transportzeiten und höchste Genauigkeit in alle Richtungen bei der Positionierung an der Prozessstation.

Schnellere Transportzeiten

 
 

20 Prozent mehr Output

Durch die Überlagerung der Bewegungsprofile von Zylinderkurve und Servomotor wird der Motor permanent im optimalen Arbeitspunkt gehalten. Es ergeben sich zum einen deutlich kürzere Werkstückwechselzeiten und zum anderen – abhängig von Prozesszeit, Hub und Beladung – ein höherer Produktionsoutput von bis zu 60 Teilen pro Minute. Das ruckoptimierte Bewegungsprofil sorgt außerdem für einen äußerst weichen und stoßfreien Transport der Werkstückträger. Mittels eines speziellen Softwaretools lassen sich die eCam-Module so konfigurieren, dass die Taktzeiten applikationsspezifisch optimiert sind.

Reduzierung der Produktionsfläche

Das eCam-Prinzip ermöglicht eine nahtlose Aneinanderreihung von beliebig vielen Kurvenelementen mit gleichem Hub. Der Einsatz von Einführ- und Auslaufbändern zwischen den Prozessstationen entfällt, wodurch sich die Länge der Anlage im Vergleich zum Vorgänger LS 280 um bis zu 120 Zentimeter pro Doppelkurve verkürzt.

Linearmotormodul – Freie Positionierbarkeit jedes Werkstückträgers

Jeder Werkstückträger kann unabhängig und frei programmiert werden: Position, Beschleunigung, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung. Ein bestimmtes Raster braucht es nicht.

100 Prozent synchron mit externen Achsen

Mit dem Linearmotor-Modul werden die Bewegungsabläufe synchronisiert. Damit kann das Handling bereits starten, während das Transfersystem sich noch bewegt. Bestimmte Prozesse sind sogar bei voller Fahrt denkbar, z.B. können Bauteile übergeben werden, ohne die Anlage anzuhalten.

Integrierte X-Achs-Operationen

Bei bestimmten Bearbeitungen - etwa dem Aufbringen einer Klebstoffraupe - ersetzt das Linearmotor-Modul eine zweite Prozessachse. Der Werkstückträger kann so programmiert werden, dass er – synchronisiert mit der Handlingkomponente – vor- und zurückfährt und diese Aufgabe übernimmt.

Umlenkmodul

Das LS Hybrid verfügt über ein frei programmierbares Umlenkmodul basierend auf einem bewährten Rundtisch aus dem Hause WEISS. Dadurch können die Werkstückträger auch in der Kurve positioniert und die Freifläche für Prozesse mit geringeren Genauigkeitsanforderungen wie beispielsweise die Be- und Entladung der Schlitten genutzt werden.

Modulträger

Die Antriebseinheit inklusive Transport- und Führungssystem sitzt auf einem eigenständigen Modulträger. Dieser ist vom Grundgestell trennbar, wodurch Sie von einer größeren Flexibilität in Ihrer Anlagengestaltung profitieren. Die robuste und verschleißarme Konstruktion ist für eine Beladung bis zu 10kg und hohe Prozesskräfte ausgelegt. Es ist sowohl ein horizontaler als auch ein vertikaler Einbau möglich. Verschleißteile wie Führungsschienen sind modular aufgebaut und lassen sich separat austauschen.

LS Hybrid- Video:


Dateien:
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Roger Kautz

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